Eine Silikonfuge ist eine elastische Verfugung im Baubereich, die mit Dichtstoffen auf Silikonbasis ausgeführt ist. Das Wort "dauerelastisch" wird zwar oft für Silikonfugen benutzt, ist aber in diesem Zusammenhang falsch, da auch Silikone ihre Elastizität im Laufe der Zeit verlieren. Zu den Einflussfaktoren gehören UV-Licht, mikrobiologische Besiedlungen (wie z.B. Schimmel) und Reinigungsmittel. Deshalb spricht man besser von elastischen Fugmaterialien. Fugendichtstoffe aus Silikon sind einfach zu verarbeiten. Allerdings muss man beachten, dass auch diese Materialien später Pflege bedürfen. Sanitär-Silikone sind in der Regel fungizid ausgerüstet. Das bedeutet, dass durch geeignete Zutaten eine mikrobiologische Besiedlung reduziert, allerdings nicht völlig verhindert werden kann, das sich im Laufe der Zeit dieser Effekt abschwächt. Manche Arten von Silikon sind für Naturstein grundsätzlich nicht geeignet! Hier kommt es bei der Verarbeitung zu unschönen Verfärbungen an den Rändern des Steins. Auch bei der Verwendung von Spültmittel zum Glätten des Dichtstoffes kann es zu Verfärbungen kommen, wenn die enthaltenen reinigungsaktive Stoffe (Tenside) in den Stein wandern und zu einer "fettig" aussehenden Verfärbung führen.
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